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Die Blockchain sorgt für mehr Sicherheit im Smart Home: Nicht nur eine Frage des Geldes!

Die Technologie der Blockchain wurde erfunden, um die Kryptowährung Bitcoin sicherzumachen, doch dies sollte erst der Anfang dieser neuen universell einsetzbaren Technologie sein.

Doch die Erwartungen an die Blockchain sind mittlerweile enorm und so wird sie oftmals als Wundermittel angesehen, die in vielen Bereichen zur Anwendung kommen kann. Momentan wird die Blockchain sogar dazu verwendet, um digitale Kunstwerke zu schützen und sie einem Besitzer zuzuweisen.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen dabei von der Absicherung der Bitcoins bis hin zu Nachverfolgungen von Lieferketten und eben dem Schutz von digitaler Kunst. Deshalb versuchen auch viele Anleger in Wertpapiere zu investieren, die sich mit der Blockchain befassen und diese versuchen zu nutzen. Eine Möglichkeit an dem Aufstieg der Blockchain teilzuhaben sind sogenannte Futures

Dabei kommt oft die Frage auf: Was sind Futures? Es handelt sich um Anlagen, die in Form von Terminkontrakten funktionieren und auf einen zukünftigen Kursanstieg wetten. Die Technologie der Blockchain hat aber auch ein ganz simples und praktisches Anwendungsgebiet, das in der Erhöhung der Sicherheit eines Smart Homes besteht. Durch diese Art der Verwendung könnten neue Technologien endlich bezahlbarer werden, denn die Blockchain hilft dort vor allem bei der Vereinfachung bestimmter Abläufe zwischen Hard- und Software.

Warum das Smart Home & die Blockchain gut zusammenpassen

Smart Homes und die damit verbundenen Geräte sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Denn viele Menschen haben ihre Häuser und Wohnungen bereits mit der neuesten Technik ausgestattet und können nun von unterwegs aus einen Blick in das eigene zuhause werfen oder aber bei der Heimfahrt von der Arbeit dem Ofen sagen, dass er nun die Pizza zubereiten soll. 

All diese Neuerungen laufen jedoch Gefahr nicht sicher genug zu sein und somit Einbrechern, die sich mit der Technik auskennen, einen Einbruch zu ermöglichen. Das Problem an der neuesten Technik ist, dass sich die Menschen nicht ausreichend damit beschäftigen, über die Sicherheit des Smart Homes zu sprechen. 

Dies ist jedoch ein Bereich, in dem die Blockchain Technologie einen einfachen und leicht erreichbaren Mehrwert bieten könnte, sodass alles sicher gesteuert werden kann, ohne dabei die Gefahr eines Datenlecks einzugehen. Die Anwendungen, die davon betroffen sind reichen vom einfachen Ein- und Aus-Schalter bis hin zu hoch komplizierteren angeschlossenen Hardware-Steuerungen für Dinge wie die Beleuchtung, das Garagentor oder der Wohnungstüre.

Wo liegt die Sicherheitslücke im Bereich Smart Home?

Wenn in einem Smart Home ein intelligenter Lichtschalter bedient werden soll, dann wird normalerweise ein abgesicherter Service via Internet dazu verwendet. Dafür muss jedoch zuvor das Passwort sowie der korrekte Benutzername eingegeben werden, um Zugriff auf diese Funktion zu bekommen. Der Befehl geht als vom Benutzer über den Service im Netz hin zu der Hardware, die den Lichtschalter vor Ort steuert. Die Hardware im Smart Home ist dann für das An- oder Ausschalten des Lichtschalters verantwortlich. 

Das größte Problem bei diesem Ablauf ist, dass die Webdienste sogenannte Schreibzugriffe zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass ein Client im Netz bestimmte Anweisungen schickt, welche daraufhin über den Webservice in Anweisungen an die Hardware im Smart Home umgewandelt werden. 

Dann wird das jeweilige angeschlossene Gerät, in diesem Fall die Glühbirne, aus- oder eingeschaltet. Dabei kann der Webservice oder der Dienst im Internet geknackt werden, wodurch fremde Personen Zugriff auf das Smart Home erhalten können.

Die konkrete Gefahr dabei besteht im Zugriff an außen auf das Smart Home, denn so kann ihr Passwort und Ihr Benutzername in die falschen Hände geraten. Die Schwachstelle im System ist demnach der Punkt, an dem die geheimen Daten in das Smartphone oder das Tablet eingegeben werden. 

Wie kann die Blockchain hier weiterhelfen?

Für Privatpersonen sind Datenlecks nicht ganz so schlimm wie fürStaaten und Unternehmen, die immer mehr mit Cyberattacken zu kämpfen haben. Die Schwachstellen sind aber gut dokumentiert, weswegen auch etwas dagegen unternommen werden kann. Die Technologie der  Blockchain kann die Sicherheitsprobleme lösen, die mit dem Eingeben der persönlichen Daten sowie dem Passwort verbunden sind. 

Dies funktioniert, indem die Blockchain die Befehle, die an das Smart Home gesendet werden in einen sogenannten Smart Contract steckt. Der Smart Contract enthält im hiesigen Beispiel den Zustand des Schalters und steuert die Berechtigungen zum Ändern seines Zustands. Dies erfordert eine signierte Abwicklung vom Besitzer des privaten Schlüssels des genannten Smart Contracts. Die Abwicklung wird dann an einen beliebigen Blockchain-Client übermittelt. 

Dabei sorgt die Blockchain dafür, dass ein Eindringling nicht genau weiß, an welchen Client übermittelt wird und selbst wenn er die signierte Abwicklung abfangen könnte, dann kann er lediglich dafür sorgen, dass verhindert wird, dass der Schalter den Befehl des Blockchain-Clients erhält.

Der Vorteil, den die Blockchain in diesem Fall mit sich bringt, ist der, dass eine bestimmte Zahl von Bestätigungen von verschiedenen Blockchain-Clients erfolgen muss, bevor der Befehl bestätigt wird. Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass die Abwicklung des Befehls richtig in die  Blockchain eingebettet wird und so quasi mehrere Stellen erst bestätigen müssen, dass der Befehl korrekt und gewollt ist. 

Sollte es einem Hacker dennoch gelingen, einen einzelnen Client zu hacken oder bestimmte Anfragen abzufangen, dann kann dieser lediglich verhindern, dass der Befehl beim Endgerät landet. Der Hacker hat aber in diesem Fall keinen Zugriff auf andere Anwendungen im Smart Home, wodurch sich die Sicherheit enorm erhöhen lässt.

Warum macht die Blockchain die neuen Technologien bezahlbarer?

Sicherheit verursacht normalerweise hohe Kosten, aber die Blockchain kann im Smart Home relativ einfach eingebaut werden, sodass die Sicherheitskosten infolgedessen weiter sinken könne. Dadurch können sich mehr Menschen ein Smart Home aufrüsten und auf die Sicherheit der Blockchain setzen. 

Der Schlüssel zu mehr Sicherheit durch die Technologie der Blockchain liegt dabei in den sogenannten Smart Contracts. Diese sind das Transportmodul für die Befehle, die der Nutzer an sein Smart Home und somit seine Endgeräte sendet. Es werden dabei immer die Bestätigungen von anderen Stellen der Blockchain benötigt, wie dies auch bei einer Transaktion von Bitcoins funktioniert. 

Die Blockchain in einem Smart Home wird sogar nochmals die Sicherheit erhöhen, denn das System, dass am Ende dem Lichtschalter sagt, ob das Licht aus- oder eingeschaltet werden soll, nimmt die Befehle ausschließlich aus den Smart Contracts und nicht mehr von einer einzelnen externen Stellen wie dem oben erwähnten Webdienste und dem Client.

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