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Chromium-Browser für das sichere Surfen

Gary Madeo

Das in erster Linie von Google Open-Source-Projekt Chromium zeichnet sich durch eine einfache Oberfläche und Bedienung aus. Aber was genau unterscheidet Chromium nun von Google Chrome?

Zunächst einmal zu den Grundlagen, die Nutzer über Chromium wissen sollten. Beim Chromium Browser handelt es sich um ein vollständig legales Projekt, die quelloffene Version des Browsers Chrome des Tech-Giganten Google.

Die Technologie des Webbrowsers Chromium wird auch bei verschiedenen kleineren Webbrowsern – wie Opera, TOR oder Google Chrome – als Grundlage verwendet. Der Browser wurde im Jahr 2008 zuerst auf den Markt gebracht und fast täglich wird an dem Quellcode des Open-Source-Browsers gearbeitet, sodass immer die aktuelle Version der Browsersoftware installiert und angewendet werden sollte.

Der Browser von Chromium ermöglicht zudem das sichere Surfen über den Schutz der Privatsphäre, sodass sich die Surfer sicher im Internet bewegen können. Hier werden nicht einmal Spuren auf dem PC hinterlassen, da der Browser die Cookies der besuchten Seiten speichert oder im Cache – dem Zwischenspeicher – des verwendeten Gerätes Bilder und Videos ablegt. Mehr noch, der Chromium-Browser ist auch in der Lage, automatisch Webseiten zu erkennen, die mit Malware oder Phishing verseucht sind. Alle modernen Webbrowser haben heutzutage auch einen Privatmodus. Ist er aktiviert, werden kaum mehr Spuren aus dem Internet gespeichert.

Prozess der Entfernung von Chromium-Malware

Auch wenn der Chromium-Browser grundsätzlich legal genutzt werden darf, wird es häufig als Plattform für bösartige Browser missbraucht. Wenn der Chrome-Browser durch Chromium-Malware ersetzt wurde, tauchen vermehrte Werbeschaltung als Pop-Up auf, sämtliche anderen Inhalte werden verdeckt. Wenn Nutzer Seiten öffnen, auf denen eher wenig Werbung enthalten ist, besteht die Gefahr, dass Schadsoftware auf dem Computer ist. Es existieren jedoch mehrere automatische Tools, die helfen, die Malware wieder vom Rechner zu entfernen. Sie helfen effektiv, unerwünschte Programme und die Chromium-Malware vom Computer zu löschen. 

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Um den infizierten Browser Chromium wieder komplett vom Computer zu deinstallieren, sodass keine Schadsoftware auf den Rechner gelangt, muss die Software des Chromium Browsers vollständig manuell deinstalliert werden. Auf diese Weise muss der Prozess der Deinstallation durchgeführt werden. Da der Chromium-Browser unter Windows lediglich geladen wird, jedoch nicht installiert werden, muss er auch manuell entfernt werden. Dies erfolgt in insgesamt drei Schritten:

  • Der Chromium-Browser wird automatisch als Standard-Browser festgelegt, der per Zip-Datei heruntergeladen und anschließend entpackt werden muss. Dieser Ordner erhält den Namen „chrome-win32“.
  • Der Ordner muss aufgerufen werden und anschließend über den Windows-Explorer gelöscht werden. Zumeist wurde der Ordner auf dem Desktop bzw. bei den Downloads abgelegt.
  • Bleibt der Ordner verschwunden, ist die Angabe „chrome“ links im Startmenü erforderlich. Anschließend muss das blaue Chrome-Symbol mit der rechten Maustaste ausgewählt werden. Per „Speicherort öffnen“ wird der Ordner erreicht und kann gelöscht werden. 

Ist der Chromium-Browser nicht auf dem Computer installiert, sind auch die Gefahren für eine mögliche Infektionen durch Malware nicht mehr gegeben. Die Nutzer können also davon ausgehen, dass die typischen negativen Nebenwirkungen wie das vermehrte Anzeigen von Werbung und Adware sowie die bösartigen Browsersoftware. Um mehr Sicherheit zu haben, aber die Löschung des Chromium-Browsers nicht mithilfe der Technik zu erledigen, kann er auch über die Systemsteuerung des Computers erfolgen.

Vorsicht vor dem Chromium-Virus

Zwar handelt es sich bei einem rechtlich unbedenklichen Browser, doch kann er kann zu einem Virus werden. Ist dies der Fall, wird die Open-Source-Funktion von den im Netz grassierenden Malware angegriffen und so manipuliert, sodass ein bösartiger Code, der auf das Endgerät übertragen wird. Anschließend können sie auch für die Verteilung der Viren sorgt. Für Nutzer ist die größte Gefahr, dass ihre persönliche Identität durch die Angriffe gestohlen wird. 

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Ist der Browser einmal auf dem Gerät installiert, können sie die Verknüpfungen eines legitimen Chrome-Browsers überschreiben und durch einen gefälschten ersetzen. Dennoch haben die klassischen Browserviren des Chromium-Browsers nichts mit illegalen Tätigkeiten und Aktionen. Dazu gehören gleich mehrere Browsers, die Malware einsetzen.

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