HTC One SV Review

Einer der Hauptkritikpunkte an HTCs One-Serie ist oftmals der nicht erweiterbare Speicher. So muss der Käufer mit dem klar kommen, was von Anfang an an Board ist. Ganz ähnlich sieht es mit dem Akku aus, denn HTCs Unibody-Designs lassen das Wechseln des Akkus systebedingt nicht zu. Mit dem HTC One SV geht HTC andere Wege, denn dem Unibody sagt man Lebewohl und begrüßt an dessen Stelle den Wecxhselakku und eine Micro-SD. Für mich grund genug einen näheren Blick auf das hübsche HTC One SV zu werfen.

Einer der Hauptkritikpunkte an HTCs One-Serie ist oftmals der nicht erweiterbare Speicher. So muss der Käufer mit dem klar kommen, was von Anfang an Board ist.

Ganz ähnlich sieht es mit dem Akku aus, denn HTCs Unibody-Designs lassen das Wechseln des Akkus systembedingt nicht zu. Mit dem HTC One SV geht HTC andere Wege, denn dem Unibody sagt man Lebewohl und begrüßt an dessen Stelle den Wechsel Akku und eine Micro-SD. Für mich Grund genug einen näheren Blick auf das hübsche HTC One SV zu werfen.

  • Display: 4.3 Zoll; 480 x 800 Pixel LCD2
  • Größe: 128 x 66,9 x 9,2mm
  • Gewicht: 122g
  • CPU: Snapdragon S4 Dualcore @ 1.2GHz
  • RAM: 1GB DDR2
  • Speicher: 8GB erweiterbar durch MicroSD
  • Hauptkamera: 5MP BSI Sensor, F2.0 Blende mit 28mm Weitwinkel-Linse, $Fotos pro Sekunde, Full HD Videos
  • Frontkamera: 1.6MP, 720p Videos
  • Akku: 1800 mAh
  • Netz: HSDPA 42, HSUPA 5.76, LTE Variante erhältlich
  • Konnektivität: Wlan N, NFC, GPS, Bluetooth, WiFi direct

Design, Haptik, Sound

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Das markante Unibody ist Geschichte, dennoch macht das HTC One SV eine wirklich gute Figur. Es ist sehr leicht und extrem dünn. Durch das Abflachen an den Seiten wirkt das Handy noch schlanker als es ist. Der geschwungene Plastikdeckel lässt sich leicht entfernen, dieser ist etwas fester und dicker als etwa bei bei einigen aktuellen Samsung Geräten. Leider ist er etwas anfällig für Verfärbungen, denn die von mir getestete weiße Variante kam das ein oder andere mal mit einem leichten blaustich aus der Jeans. Mit einem leicht angefeuchteten Microfaser-Tuch lässt sich das aber relative schnell entfernen.

Das Handy liegt durch seine kompakten Maße, den harten Kanten und der geschwungenen Rückseit gut in der Hand. Einzig der Powerbutton auf der leicht geneigten Oberseite lässt sich etwas schwerer bedienen als sonst.

Im Gegensatz zu den anderen HTC One Smartphones steht die Kamera nicht aus der Rückseite hervor, sondern wurde nahtlos untergebracht.

Die Sprachqualität ist gut, aber nicht überragend. Starke Arbeit leistet die Geräuschunterdrückung, etwa bei einer S-Bahn-Fahrt bekommt der Gesprächspartner von den Außengeräuschen so gut wie gar nichts mit.

Display 

Auch wenn die Auflösung nicht mehr zeitgemäß sein mag, konnte der Screen mich ansonsten in allen Belangen überzeugen. Kontrast, Farbwiedergabe und Helligkeit waren mehr als in Ordnung und lassen die relativ niedrige Auflösung vergessen, zumal die Schärfe absolut in Ordnung ist und die Pixel nicht störend auffallen.

Mir persönlich gefällt es etwas besser als der AMOLED Bildschrim des verwandten HTC One S, das ist aber selbstverständlich Sache des Geschmacks. Dennoch hätte man in der Preisklasse ein HD Display erwarten können.

Noch viel interessanter könnte es beim nächsten Update werden, denn aktuelle HTC One Smartphones sollen HTCs neue Benutzeroberfläche Sense 5, inklusive des innovativen Blink Feed, erhalten. Ob das HTC One SV auch damit ausgestattet wird, ist aber bisher noch nicht bekannt.HTCs Sense Oberfläche und Android ICS erfordern relativhohe Specs, um vernünftig zu laufen. Der Snapdragon S4 Prozessor, welcher letztes Jahr bereits im HTC One S und in allen aktuellen Windows Phones überzeugte, leistet auch hier solide Arbeit. Das System läuft sehr schnell und Apps starten meist zügig. Hat man das Handy eine Weile im Betrieb, lässt sich eine leicht niedrigere Bildwiederholrate als bei Smartphones mit aktueller Software feststellen, was vielen sicher aber nur im direkten Vergleich auffallen dürfte.

Software

Dennoch ist es für mich völlig unverständlich wie ein Hersteller im Jahr 2013 ein Handy mit der Software aus 2011 ausstatten kann. Sobald JellyBean für das Gerät erscheint, rechnen wir damit, dass das Gerät durchweg flüssig bedienbar ist. Denn die verwendete CPU- und RAM-Kombination gehört auch heute noch zu den potentesten CPUs. Dafür bekommt man dank HTC Sense deutlich mehr geboten als etwa mit reinem Android. Die Kamera verfügt über diverse Echtzeitfilter und HDR, ein FM- Radio ist mit an Board und der HTC Friend Stream ermöglicht eine tiefe Synchronisation der sozialen Netzwerke. Natürlich sind auch die von HTC bekannten Lockscreen Widgets dabei, auch lassen sich Themes anwenden.

Fotoqualität

Die 5 Megapixel Knipse macht solide Fotos, die den 8MP-Fotos des HTC One S kaum nachstehen. Die Farben sind realistisch, die Bildschärfe in Ordnung und das Rauschen hält sich meist in Grenzen. Allerdings könnten die Fotos ein wenig mehr Kontrast vertragen. Videos werden in Full HD aufgezeichnet, auch hier ist das Bild wirklich gut, nur in Bewegung kommt es manchmal zu leichten Rucklern und Verzerrungen. Die Fotos der Frontkamera lösen mit 1.6MP und werden softwareseitig leicht überschärft.

One SV
HTC One SV - Regen

HTC One SV: ein Smartphone mit viel Potenzial

HTC ist der Kompromiss wirklich gut geglückt. Auch wenn man auf das Unibody zugunsten des erweiterbaren Speichers und des Wechselakkus verzichtet hat, konnte der Charme der HTC One Serie bewahrt werden. Die kombination kompakter Maße und potenter Hardware ist bisweilen selten geworden, was das Gerät für viele interessant machen dürfte. Liefert man zügig ein Software-Update nach, gilt das One SV als Geheimtipp. Der noch recht hohe Preis leuchtet mir aber nicht ganz ein, schließlich verkauft HTC sein relativ ähnlich ausgestattete Windows Phone 8S über 100€ günstiger.

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