Mobiles Trading – 6 Tipps für ein sicheres Smartphone

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Mit mobilem Trading ist der Handel an den Finanzmärkten im Internet gemeint. Noch ist es gar nicht allzu lange her, da war es üblich, den Handel entweder per Telefon oder persönlich abzuwickeln.

Doch diese Zeiten gehören nun der Vergangenheit an und das mobile Handeln ist einfacher und bequemer geworden. Üblicherweise werden heute diese Transaktionen im Internet über Handelsplattformen abgewickelt. Für den Handel im Internet benötigt man vorwiegend ein Endgerät, die App einer Handelsplattform und eine stabile Internetverbindung. Hier spielt die Sicherheit des eigenen Smartphones natürlich eine wichtige Rolle, um Wege Bitcoin anonym zu kaufen, finden zu können.

Tipps für ein sicheres Smartphone

Das Smartphone ist im täglichen Leben ein wichtiger Begleiter geworden. Telefonieren, Nachrichten schreiben, Spielen, Bezahlen, Navigieren und auch der Handel an der Börse, all das sind die typischen und gängigen Nutzungen eines Smartphones. Entsprechend werden hier enorme Mengen von persönlichen Daten gesammelt. Diese Daten werden auch dann gespeichert und übertragen, selbst wenn das Smartphone gar nicht benutzt wird. 

Allein die unglaubliche Vielfalt an Daten, zu denen sowohl persönliche Standorte, Chat-Verläufe, Kalendereinträge, Fotos und vieles mehr gehören, sind für viele unbefugte Dritte leider oftmals von großem Interesse. Gerade wenn das Smartphone auch für das mobile Trading genutzt wird, dann müssen die Daten besonders sicher sein. Darum ist ein sicherer Umgang mit dem Smartphone von enormer Wichtigkeit. In diesem Artikel erhalten Sie nützliche Tipps, wie man die Sicherheit des eigenen Smartphones sicherstellen kann und zu einer optimalen digitalen Abwehr beiträgt. 

1.    Der Urheber

Ein sehr wichtiger Punkt ist es, genau darauf zu achten, dass man die Apps immer von vertrauenswürdigen App-Stores wie Google Play, iTunes und Amazon herunterlädt. Apps, die über die Webseiten von Drittanbietern heruntergeladen werden, bieten immer ein hohes Risikopotenzial. 

2.    VPN nutzen

Die Verwendung von professionellen VPN-Diensten bietet sehr viel Sicherheit. Inzwischen stehen viel VPN-Anbieter zur Auswahl, die sowohl für Android als auch für iOS zuverlässige und schnelle Anwendungen anbieten. Bei kostenlosen Diensten muss man häufig mit langsameren Verbindungen rechnen, da diese auf Werbeeinnahmen angewiesen sind. Genau das kann aber die persönlichen Daten gefährden. 

Bei der Nutzung eines VPNs wird der Internetverkehr verschlüsselt. Außerdem wird hier alles zu einem entfernten Server der eigenen Wahl getunnelt. Auf diese Weise lässt sich die echte eigene IP-Adresse verschleiern. Das sorgt für deutlich mehr Privatsphäre beim Surfen. Mit der Verwendung eines VPNs ist der überwiegende Teil der Webseiten und Dienste nicht in der Lage, den tatsächlichen eigenen Standort zu ermitteln.

Besonders relevant wird das VPN dann, wenn man ein anderes WiFi-Netzwerk als das heimische oder das im Büro verwendet. Noch immer sind nämlich gerade die öffentlichen Netzwerke nicht wirklich sicher. Sie sind zum einen nicht verschlüsselt und zum anderen gibt es hier leider auch noch unrechtmäßige Angebote. Insbesondere das WiFi-Spoofing ist eine Methode, die Hackern verwenden, um Benutzer auszutricksen, indem sie hier vorgaukeln, der Nutzer würde sich mit einem echten Netzwerk verbinden. Ist eine solche gefakte Verbindung hergestellt, so kann der Angreifer schnell problemlos und dazu noch unbemerkt beispielsweise die Anmeldedaten eines Bankkontos fälschen.

3.    Berechtigungen der Apps

Grundsätzlich sollte man immer sehr genau schauen, ob man bei der Installation einer neuen App den Zugriff auf bestimmte Funktionen wirklich genehmigt oder sie doch lieber verweigern sollte. Wenn schon viele Apps installiert sind, können einige davon eventuelle unnötige Daten sammeln. Beispielsweise sollte man sich die Frage stellen, ob eine kostenlose Taschenlampen-App tatsächlich Zugriff auf die eigenen Kontakte, Nachrichten oder Fotos haben sollte. Sicher ist es schon ein bisschen umständlich, wenn man sich die Zeit nehmen muss, die Erlaubnis jeder App noch einmal zu sichten und diese gegebenenfalls zu widerrufen, doch das bedeutet einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der eigenen Sicherheit. 

Ohne Frage gehört Google Maps zu den Apps, die sehr bequem und überaus zeitsparend sind, doch natürlich braucht nicht jede App auch wirklich die eigenen GPS-Daten, um letztlich funktionstüchtig zu sein. Daher ist es auch hier von großem Vorteil, wenn man sich die Zeit nimmt, bei genau diesen Apps, die gerne auf das GPS zugreifen möchten, diese Funktion zu widerrufen.

Fotos zum Beispiel, die man mit der Handykamera aufgenommen hat, können oftmals die GPS-Position enthalten. Diese Metadaten können Hacker dann super leicht ausspionieren. Glücklicherweise ist es aber für den Nutzer genauso einfach, diese Metadaten auszuschalten. Hier muss nur sichergestellt werden, dass die Daten über die Kameraeinstellungen ausgeschaltet sind.

4.    Pin und Passwort

Auch wenn es kaum vorstellbar ist, doch nach wie vor sichern bei weitem nicht alle Nutzer ihren Sperrbildschirm mit einem Code. Sollte das Telefon beispielsweise verloren gehen oder geklaut werden, ist es dann kinderleicht möglich, auf alle möglichen Daten wie Fotos, Chats und vieles mehr problemlos zuzugreifen. 

Der Code sollte sinnvollerweise aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Ein Musterpasswort ist nicht so ideal, um das Smartphone zu schützen. Zum einen ist es durchaus möglich, sich ein solches Musterpasswort durch Beobachten zu merken, zum anderen können Verschmutzungen auf dem Smartphone sehr wegweisend sein, wie das Musterpasswort aussieht. 

5.    Die Verschlüsselung

Anwendungen, die eine Verschlüsselung anbieten, sollte man immer bevorzugen. Während gerade die beliebten Messenger-Dienste wie Facebook die Privatsphäre der Nutzer nicht besonders respektieren, sorgen Dienste wie Telegram oder Signal für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, hier können ausschließlich Absender und Empfänger die Nachricht entziffern.

Für die Speicherung von Dateien hat man die Möglichkeit, auf Anwendungen zurückzugreifen, bei denen man als Nutzer verschlüsselte Ordner wie Veracrypt oder Coverme erstellen kann. Das sorgt für einen zusätzlichen Schutz, gerade dann, wenn das Smartphone verloren geht oder gestohlen wird.

6.    Der richtige Schutz

Eine Anti-Malware- und ein Anti-Virus-Schutz sollten auch auf dem Smartphone nicht fehlen, da die Bedrohungslage letztlich genauso hoch ist wie auf einem PC. Für die Sicherheit der Daten ist es daher unerlässlich, dass das Smartphone immer sauber bleibt. 

Dabei können beispielsweise Apps wie Avast Mobile Security, Sophos Mobile Security Antivirus, Bitdefender Mobile Security und Malwarebytes helfen. Sie erkennen und verhindern SMS-Trojaner, MMS-Malware und Mobile Ransomware.

Der eigene Umgang mit diesen Bedrohungen spielt hier aber natürlich die entscheidende Rolle, um solche Angriffe zu verhindern. Die URL von Links unbekannter Absender sollten immer genau überprüft werden, bevor man sorglos darauf klickt.

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