Zurück aus der Schublade: NuPhy Air75 V3 Test

Ich hatte sie weggeräumt. Sie kam zurück. Nur die Switches, die ich bestellt habe, waren die falschen.

Verwirrter junger Mann mit skeptischem Gesichtsausdruck, Nahaufnahme, technisches Ambiente, Smart Home Technologie im Hintergrund.
von
Gary Madeo
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Gründer und Autor
Ich bin Gary und schreibe hier über Technik, die ich auch wirklich selbst nutze. Seit vielen Jahren wühle ich mich tief in PC-Hardware, Smart-Home-Lösungen und komplexe...
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8.1
NuPhy Air75 V3 Test
ISO-DE-Version bei InputGear ansehen

Ich habe zu viele Tastaturen. Das ist kein Flex, das ist ein Platzproblem.

Die NuPhy Air75 V3 kam im November, wurde ein paar Wochen lang gefeiert und landete dann da, wo bei mir alles landet: im Schrank, weil das nächste Board dran war. Danach kamen die Zoom75 TIGA und die Evoworks Evo75, beide schwerer, beide thockiger. Eigentlich genau mein Ding.

Und dann lag diese flache mechanische Tastatur vor zwei Monaten plötzlich wieder auf dem Tisch. Nicht, weil ich einen NuPhy Air75 V3 Test schreiben wollte, sondern weil ich sie rausgeholt habe und nicht mehr weggeräumt bekomme. Genau das ist der Grund, warum es diesen Artikel gibt.

Spoiler: Das Board ist besser, als ich es in Erinnerung hatte. Meine Bestellung war es nicht.

So bin ich zu diesem Urteil gekommen

9 Monateim Haus, davon 2 im Dauerbetrieb
selbst gekauftNovember 2025, direkt bei NuPhy, kein Testmuster
ISO-DENova White mit Blush Nano
3 Boardsim Wechsel gegen Zoom75 TIGA und Evoworks 75
Auf einen Blick
  • Neun Monate im Haus, davon zwei zurück im Dauerbetrieb: keine Abnutzung an den Keycaps, und keiner der Fehler aus den Foren-Threads ist aufgetreten.
  • Die Blush Nano sind kein gedämpfter Linear-Switch, sondern eine eigene Konstruktion: 42 gf, nur 3,2 mm Hub und eine zweistufige Feder. Genau das macht den Anschlag weich.
  • Die V2 hatte sieben Switch-Optionen, die V3 hat drei. Laut NuPhy passen nur Gateron Low Profile 3.0 und die Panda nano hinein.
  • Low-Profile-Keycaps im ISO-DE-Layout gibt es als fertiges Set praktisch nicht. Wer QWERTZ tippt, bleibt bei den nSA-Kappen ab Werk.
  • NuPhy IO läuft im Browser unter Windows, macOS und Linux und ist auf Deutsch. Dafür gibt es kein QMK und kein VIA mehr, anders als bei der V2.
  • Mac und Windows laufen über einen Schalter an der Rückseite. Keine Software, keine Tastenkombination.
  • ISO-DE in Deutschland: InputGear, 149 Euro in Weiß, 145 Euro in Schwarz als Exklusivfarbe. Die Spanne im Jahr lag bei 111 bis 175 Euro, seit Juli 2026 kommen beim Direktimport Einfuhrabgaben obendrauf.

Zurück aus der Schublade: warum ausgerechnet die Flache

Der Grund ist unromantisch: Mein Arbeitstag ist halbe-halbe, und eine flache Tastatur löst dabei ein Problem, das dicke Boards erst schaffen. Vormittags MacBook Pro, nachmittags Desktop, und dazwischen ständig hin und her. Jede dicke Tastatur zwingt einen bei diesem Wechsel in zwei verschiedene Handhaltungen. Die Air75 V3 ist an der dünnsten Stelle 13,2 Millimeter hoch. Die Handkante liegt fast so wie am Notebook. Kein Umlernen, kein Nachdenken.

NuPhy Air75 V3 Test: Nova White im ISO-DE-Layout, daneben Kabel, Keycap-Puller und eine gezogene Taste
Flach genug, dass die Handkante nicht umlernen muss. Das Werkzeug drumherum gehört zum Artikel, nicht zum Alltag.

Dazu der Schalter an der Rückseite. Mac links, Windows rechts. Keine Software, keine Tastenkombination, die man sich merken muss. Die Modifier sitzen danach einfach da, wo sie hingehören. Klingt banal. Ist es nicht, wenn man das zehnmal am Tag macht.

Und weil ich hier sonst gern über Gasket-Mounts und Foam-Layer schwärme: Das ist auch das Board, das ich Leuten in die Hand drücken würde, die mit dem Hobby nichts am Hut haben. Man packt sie aus, legt den Schalter um und tippt. Niemand muss vorher Firmware flashen oder Stabilisatoren schmieren. Der Rest dieser Nische setzt viel zu oft voraus, dass man Spaß am Schrauben hat.

726 Gramm sind für ein flaches Board absurd viel, die V2 wog rund 126 Gramm weniger. Man merkt das nicht beim Tragen, sondern beim Tippen: Sie rutscht keinen Millimeter und fühlt sich nicht an wie das Ding, das man in den Rucksack wirft. Der Gasket-Mount (die Platine sitzt in weichen Silikonlagern statt fest verschraubt) nimmt dem Anschlag die Härte.

Obere Ecke der NuPhy Air75 V3 nach neun Monaten, mit Drehknopf, Druck-Taste und deutschen Umlauten ohne Glanzstellen
Neun Monate später aus der Nähe: kein Speckglanz, keine abgewetzten Legenden. Der orange Knopf ist der hohe, der in der Mängelliste weiter unten noch vorkommt.

Beim Akku bin ich ehrlich: NuPhy verspricht bis zu 1.200 Stunden ohne Beleuchtung, und ich kann das nicht bestätigen. Sie hängt bei mir sowieso oft am Kabel, weil das USB-C direkt daneben liegt. Was ich sagen kann, ist das Einzige, was zählt: Leer war sie mir noch nie.

Die Zoom75 TIGA klingt trotzdem in jeder Disziplin besser. Die Air75 V3 gewinnt nicht gegen sie. Sie gewinnt an den Tagen, an denen ich zwischen zwei Rechnern pendle. Das sind bei mir die meisten.

Blush Nano: leise bestellt, Watte bekommen

Ich habe beim Bestellen auf „silent“ geklickt. Vernünftig, dachte ich. Dumm, wie sich herausstellte.

Die Blush Nano lösen ein Problem, das ich gar nicht habe. Ich sitze allein im Arbeitszimmer. Da ist niemand, den ich mit einer Tastatur nerven könnte. Was bleibt, ist der Preis dafür: Die Dämpfer schlucken nicht nur den Krach, sie schlucken auch den Moment, in dem die Taste unten ankommt. Weich, aber muffelig. Als tippe man durch eine dünne Schicht Watte.

Wer beim Tippen mehr Rückmeldung mag, dem kann genau diese Kombination aus Air75 V3 und Gateron Blush Nano „a tad mushy“ vorkommen.
RTINGS.com Messlabor-Test, gekauftes Gerät mit denselben Switches

Und es liegt nicht nur an der Dämpfung. NuPhys eigene Datenblätter zeigen, dass die Blush Nano schlicht ein anderer Schalter sind: 42 Gramm statt 45 wie bei der Red, 3,2 Millimeter Hub statt 3,5, dazu eine zweistufige Feder statt einer einstufigen und ein anderes Gehäuse aus Polycarbonat und PA66 statt durchgehend POM. Das ist kein gedämpfter Linear-Switch, das ist eine eigene Konstruktion. Und die zweistufige Feder erklärt genau das Gefühl, das mich stört: Der Widerstand baut sich anders auf, der Punkt unten verschwimmt.

Gateron Low Profile 3.0 Nano im Vergleich: Red, Brown und Blush mit Kraft-Weg-Diagrammen
Die drei Nano-Varianten im Herstellervergleich. Die Blush rechts fällt aus der Reihe: 42 gf, nur 3,2 mm Hub und als Einzige eine zweistufige Feder. Quelle: NuPhy

Ich dachte lange, das sei mein persönliches Problem. Ist es nicht. RTINGS hat exakt dieselbe Kombination getestet, Air75 V3 mit Gateron Blush Nano, und schreibt, wer mehr Feedback möchte, empfinde das Board als „a tad mushy“. Nach neun Monaten kann ich bestätigen: Das fährt sich nicht ein. Das bleibt so.

Wie sie klingt: sauber, aber ohne Charakter

Beim Klang muss ich fair bleiben, denn da liefert das Board. Kein Ping, kein blechiger Unterton, kein Nachschwingen im Gehäuse. Der Anschlag setzt kurz an und ist sofort wieder weg, ein gedämpftes Ploppen mit sauberem Bottom-out. Für ein flaches Board mit derart wenig Gehäusevolumen ist das erstaunlich erwachsen.

Die Aufnahme oben ist ohne Filter und ohne Nachbearbeitung entstanden, den ganzen Vergleich inklusive der Frage, wie sich Red und Brown Nano daneben schlagen, habe ich im Soundcheck der Blush Nano aufgeschrieben. Für hier reicht der Satz: Sauber ist nicht dasselbe wie befriedigend. Die Air75 V3 klingt gut, sie fühlt sich mit diesen Switches nur nicht so an.

Die Lösung wäre einfach. Hot-Swap, Switches raus, andere rein. Bestellt sind Gateron Grey Heron, linear, 50 Gramm, komplett aus POM. Und genau an der Stelle habe ich gemerkt, dass „einfach tauschen“ hier eine sehr kurze Leine ist.

Die Switch-Sackgasse: der Haken, den keiner auf die Packung schreibt

Hot-Swap klingt nach Freiheit. Bei Low Profile ist es eine Handvoll Modelle und ein Zaun drumherum.

Geöffnete NuPhy Air75 V3 mit zwei freigelegten Gateron Blush Nano Switches und gezogenen Keycaps
Kappen ab, da sitzen die Blush Nano. Der Ausbau ist der einfache Teil. Der schwere ist, etwas Passendes für den Wiedereinbau zu finden.

NuPhy schreibt es selbst in die Support-Doku, und zwar unmissverständlich: Wegen der Pin-Struktur passen in Kick75, Node und Air75 V3 ausschließlich Gateron Low Profile 3.0 und die NuPhy Panda nano. Die Air V1 und V2 nehmen dagegen nur Low Profile 2.0 samt der hauseigenen Cowberry, Moss, Aloe und Wisteria. Zwei Welten, beide heißen NuPhy, beide heißen low profile, und sie passen nicht zueinander. Nachzulesen in NuPhys Kompatibilitätsübersicht.

Damit fällt das komplette Regal weg, das man aus der normalen Custom-Welt kennt. MX passt nicht, Kailh Choc und Cherry LP auch nicht. Nicht mal die Switches aus der eigenen alten NuPhy.

Bitter ist dabei, dass es mal besser war. Peter Wolinski von Tom’s Guide rechnet in seinem V3-Test vor, dass die Air75 V2 noch mit sieben Switch-Varianten zu haben war, darunter die Moss mit frühem Bump. Bei der V3 sind es drei. Er führt die geschrumpfte Auswahl ausdrücklich als Contra-Punkt. Ein Board wird also besser und die Auswahl an Schaltern, mit denen man es an sich anpassen kann, kleiner.

VOR DEM BESTELLEN

Die Switch-Wahl ist bei diesem Board fast endgültig. Es gibt nur Gateron Low Profile 3.0 und die NuPhy Panda nano, und im deutschen Layout ist nicht mal davon alles lieferbar. Bestell die Switches, die du willst, nicht die, die du später tauschen willst. Ich habe genau das falsch gemacht.

Keycaps: ISO-DE plus Low Profile ist doppelt selten

Und dann die Kappen. Wenn du dich in der ISO-Welt bewegst, kennst du das Spiel schon von normalen Sets: Base Kit ist ANSI, ISO gibt es als Add-on, und manchmal nicht mal das. Bei Low Profile wird aus dem Spiel eine Sackgasse.

Ab Werk sitzen doubleshot-PBT-Kappen im hauseigenen nSA-Profil (NuPhys flache Profilform, rund fünf Millimeter hoch) auf dem Board. Normale MX-Keycaps passen zwar auf das Kreuz, sind aber zu tief. Die Kappe schlägt auf der Platte auf, bevor der Switch unten ist. NuPhy nennt diesen Grund in den Support-Artikeln selbst.

Low-Profile-Sets sind schon selten, ISO-DE-Sets auch. Beides zusammen, mit ISO-Enter, der Zusatztaste neben der linken Shift und deutschen Legenden, gibt es als Stangenware schlicht nicht. Kein Hersteller legt so ein Kit für eine Nische auf, die selbst in ANSI schon klein ist.

Bleiben drei Wege. Erstens: die Originalkappen drauflassen, was kein Drama ist, weil sie gut sind. Zweitens: ein Set nach Layout bedrucken lassen, dafür gibt es inzwischen Anbieter. Drittens: warten und hoffen. Matt3os PFF-Profil ist der erste ernsthafte Versuch, Low Profile ergonomisch statt nur dünn zu bauen. Ob daraus je ein deutsches Kit wird? Wetten würde ich nicht.

Anders gesagt: Was du bestellst, tippst du. Bei einem High-Profile-Custom ist die Switch-Wahl eine Laune für zwischendurch. Hier ist sie eine Entscheidung. Ich habe leise bestellt, weil leise vernünftig klang, und sitze seitdem auf einem Board, das ich mit Red Nano vermutlich lieben würde.

NuPhy IO: die Software, die ich eigentlich nicht mögen wollte

Ich bin bei Hersteller-Software normalerweise sofort schlecht gelaunt. Proprietär, an einen Anbieter gekettet, und wenn der die Lust verliert, hat man ein Stück Aluminium mit Werkseinstellungen. Genau das ist hier der Fall, und trotzdem ist NuPhy IO das Beste, was mir in dieser Kategorie untergekommen ist.

Die Software läuft im Browser, ohne Installation, unter Windows, macOS und Linux. Ich konfiguriere mein Board unter Linux, und genau da endet bei vielen Herstellern die Reise. Wer lieber eine echte Anwendung will, bekommt sie für Windows und macOS zum Herunterladen, aktuell in Version 2.2.6 von Mitte Juni 2026. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, was in dieser Ecke ebenfalls keine Selbstverständlichkeit ist.

NuPhy IO mit deutschem ISO-DE-Layout und geöffneten Beleuchtungseinstellungen
Die virtuelle Tastatur übernimmt das deutsche Layout inklusive Umlauten und AltGr. Rechts die Beleuchtung mit rund 20 Effekten, Helligkeit und freier Farbwahl per HEX-Wert.

Der Funktionsumfang ist der Grund, warum ich meine Abneigung heruntergeschluckt habe. Vier Ebenen liegen übereinander, jede Taste lässt sich frei belegen, dazu Makros in zweistelliger Zahl mit echter Aufzeichnung samt Zeitabständen. Bei den Sondertasten gibt es Umschalten, SOCD für Gaming und Tap Dance, also drei verschiedene Funktionen auf einer Taste je nach Einfachklick, Doppelklick oder Halten.

Dazu kommt Kleinkram, der im Alltag mehr bringt als die großen Features: ein Tastentest mit Protokoll, ein Schlafmodus in zwei Stufen mit frei einstellbaren Zeiten, das Sperren von Windows-Taste, Alt+F4 und Alt+Tab, und die Auswahl, ob oben rechts eine Taste oder der Drehknopf sitzt.

Die Entprellzeit ist die Antwort auf die Foren-Klagen

Ein Detail, das mir erst beim Durchklicken aufgefallen ist und das gut zur Mängelliste weiter oben passt: Unter den Moduseinstellungen steckt eine dreistufige Entprellung. NuPhy schreibt selbst dazu, dass Schalter unterschiedlich stabil sind und eine höhere Verzögerung das Doppelklick-Problem reduziert.

Anders gesagt: Für genau den Fehler, über den im Netz am lautesten geklagt wird, liegt ein Regler bereit. Ich habe ihn nie gebraucht, er steht bei mir auf der mittleren Werkseinstellung. Aber es ist ein Unterschied, ob ein Hersteller ein Problem abstreitet oder ihm einen Schalter spendiert.

Moduseinstellungen in NuPhy IO mit dreistufiger Entprellstufe
Win-Taste sperren, Alt+F4 sperren, Alt+Tab sperren, und rechts die Entprellstufe gegen doppelte Anschläge.

Der Preis dafür: kein QMK, kein VIA

Jetzt die unangenehme Seite. Die Air75 V2 lief noch mit QMK (einer offenen Tastatur-Firmware) und ließ sich mit VIA konfigurieren, dem verbreiteten offenen Konfigurator. Bei der V3 ist das vorbei. Tom’s Guide beschreibt den Wechsel als Rückkehr zu proprietärer und verlässlicherer Firmware, nachdem die offene Lösung der V2 zeitweise ruppig lief. Wer die Tastatur mit VIA einrichten will, kann das schlicht nicht.

Das bedeutet dreierlei. Du bist vom Hersteller abhängig, was Weiterentwicklung und Fehlerbehebung angeht. Du kannst die Konfiguration nicht in eine offene Werkzeugkette überführen. Und wenn NuPhy den Dienst eines Tages einstellt, bleibt die letzte gespeicherte Belegung auf dem Board, aber die Bearbeitung ist weg.

ACHTUNG BEIM SHOP

NuPhy führt im eigenen Laden eine Kategorie namens QMK/VIA Keyboards, und die Air75 V3 taucht darin auf. Das ist irreführend, die V3 nutzt ausschließlich NuPhy IO. Wer zwingend VIA braucht, muss zur V2 greifen oder zu einem anderen Hersteller.

Warum der Tausch trotzdem aufgeht

Der wichtigste Punkt steht nicht im Datenblatt, sondern hängt direkt an der Akkulaufzeit. SemiPro Tech+Gear führt die 1.200 Stunden ausdrücklich darauf zurück, dass NuPhy die eigene Firmware optimiert und QMK verlassen hat, weil QMK nicht besonders stromsparend arbeitet. Der Verzicht auf den offenen Standard ist also kein reiner Kontrollgewinn für den Hersteller, sondern der Grund für die Zahl, die dieses Board über der Konkurrenz hält.

Dazu kommt die Pflege, und die kann ich mit einem Blick in die Update-Liste belegen. Seit dem Marktstart im Juli 2025 stehen dort rund vierzehn Firmware-Versionen, die jüngste vom 21. Juli 2026. Firmware und sogar der 2,4-GHz-Empfänger werden im Browser aktualisiert, ohne QMK Toolbox und ohne Dateien von Hand.

Firmware-Update-Verlauf der NuPhy Air75 V3 ISO in NuPhy IO
Die Update-Historie meines Boards. Rund vierzehn Versionen in zwölf Monaten, aktuell 1.0.16.6 vom 21. Juli 2026. Das ist die belastbare Antwort auf die Frage, ob ein proprietärer Anbieter liefert.

Bleibt der ehrliche Zwischenstand. Ja, die vielen Einstellmöglichkeiten erschlagen einen am Anfang. Nach dem zweiten Durchklicken kippt es aber, und dann ist NuPhy IO deutlich zugänglicher als VIA es je war, dazu hübscher und in Teilen mächtiger. Mir wäre eine offene Lösung lieber. Diese hier ist die bessere Software.

Die Mängelliste aus dem Netz: was davon im NuPhy Air75 V3 Test ankam

Wer vor dem Kauf recherchiert, findet eine erstaunlich lange Problemliste. Nach neun Monaten kann ich zu den meisten Punkten etwas sagen, und die Bilanz fällt anders aus, als die Liste vermuten lässt.

Mythos
Die Leertaste rattert und klingt schlechter gedämpft als Enter und Shift.
Fakt
SemiPro Tech+Gear führt den „slight rattle“ als einen von zwei Kritikpunkten. An meinem Exemplar höre ich ihn nicht heraus, weder am ersten Tag noch nach neun Monaten. Entweder verdecken die Silent-Switches ihn, oder die Streuung zwischen Boards ist größer als der Fehler.
Mythos
Der Drehknopf oben rechts wackelt.
Fakt
Stimmt, betrifft aber nur den hohen Knopf, und der ist optional. NuPhy legt beide Varianten bei, gewechselt wird mit einer Schraube. Wer das Board mitnimmt, montiert den flachen. Auf dem Schreibtisch merkt man davon nichts.
Mythos
Die Keycaps glänzen nach zwei Monaten.
Fakt
Das stammt aus der V2-Zeit. An meinen doubleshot-PBT-Kappen ist nach neun Monaten kein Speckglanz auf den häufig getroffenen Tasten und keine abgeriebene Beschriftung.
Mythos
NuPhy-Boards frieren beim Tippen ein und setzen doppelte Anschläge.
Fakt
Das ist die Air75 V2 unter macOS, dokumentiert von Tom’s Guide, und ein Firmware-Update hat es damals nicht behoben. Ich arbeite zur Hälfte am Mac und hatte in neun Monaten kein Einfrieren, keinen doppelten Anschlag, keinen Aussetzer. Weder am Kabel noch über 2,4 Gigahertz.
Unter macOS fror die Air75 V2 mitten im Tippen ein, teils mit hunderten Tabulatoren als Ergebnis. Das empfohlene Firmware-Update half nicht, unter Windows trat der Fehler nie auf.
Tom’s Guide Langzeit-Nachtrag zum Air75 V2, Juli 2024

Mein Verdacht zum Rest: Ein guter Teil dieser Listen entsteht bei Leuten, die ihr Board ständig aufschrauben, neu foamen und wieder zusammenbauen. Ich mache das nicht. Vielleicht ist das schon der ganze Unterschied.

Flache Tastatur mit deutschem Layout: es gibt genau einen bequemen Weg

Wer eine flache mechanische Tastatur mit deutschem QWERTZ-Layout sucht, merkt schnell, dass die Auswahl winzig ist. Kurze Antwort für die Air75 V3: InputGear, offizieller NuPhy-Händler für Deutschland und Österreich, Versand aus Deutschland, zwei Jahre Händlergarantie. Weiß 149 Euro, Schwarz 145 Euro. Die schwarze ISO-DE-Version gibt es in dieser Kombination überhaupt nur dort, nicht mal bei NuPhy selbst.

NuPhy Air75 V3 Layout-Auswahl: ANSI-US, JIS, ISO-German, ISO-British und ISO-French
Fünf Layouts stehen zur Wahl, ISO-German ist eines davon. Das ist in dieser Bauform keine Selbstverständlichkeit. Quelle: NuPhy
WegPreis ISO-DEHaken
InputGear149 Euro weiß, 145 Euro schwarzSchwarz exklusiv, einzelne Switch-Varianten nur auf Vorbestellung
CandyKeyszeitweise ab 139,99 EuroVerfügbarkeit schwankt
NuPhy direktListe, im Sale bis 111 Euro, plus EinfuhrabgabenVersand aus Asien. Seit 1. Juli 2026 fallen Einfuhrumsatzsteuer und Pauschalzoll an, im Garantiefall geht das Paket nach Übersee
Amazon.de165 bis 175 Eurofast nur US-QWERTY und FR-AZERTY, ISO-DE praktisch nie

Ich bin damals direkt bei NuPhy gelandet, weil es die Farbe im Sale gab, und nachzahlen musste ich nichts. Nur taugt diese Erfahrung heute nicht mehr als Empfehlung, denn sie ist von November 2025. Seitdem hat sich die Rechtslage geändert.

Zum 1. Juli 2026 ist die 150-Euro-Zollfreigrenze weggefallen, beschlossen vom ECOFIN-Rat im Dezember 2025. An ihre Stelle tritt laut Zoll ein Pauschalzoll von 3 Euro je Warenkategorie, und die Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent bleibt daneben bestehen. Dazu kommt die Auslagenpauschale des Zustellers, bei der Deutschen Post sind das 7,50 Euro.

NuPhy Air75 V3 komplett von oben mit deutschem QWERTZ-Layout, Umlauten und ISO-Enter
Der Grund für diesen ganzen Abschnitt: QWERTZ, Umlaute, ISO-Enter. Meine kam im November noch ohne Zollrechnung ins Haus.

Für ein 149-Euro-Board heißt das im ungünstigen Fall grob 28 Euro Steuer, 3 Euro Zoll und 7,50 Euro Gebühr obendrauf. Aus 149 werden 188. Selbst der 111-Euro-Sale landet dann bei gut 140 Euro, also ungefähr da, wo der deutsche Händler ohnehin steht, nur mit Reklamationsweg nach Übersee. Ob NuPhy die Steuer inzwischen im Checkout einsammelt, konnte ich nicht abschließend klären, in der eigenen FAQ steht bislang das Gegenteil. Vor dem Klick auf Kaufen lohnt sich also nachrechnen.

Und wer grundsätzlich schwankt, ob ISO überhaupt sein Layout ist, findet die Unterschiede in ANSI gegen ISO.

NuPhy Air75 V3 (ISO-DE) Nova White
Low-Profile-Tastatur mit deutschem QWERTZ-Layout
Flache mechanische 75-Prozent-Tastatur mit deutschem ISO-DE-Layout, CNC-Aluminiumgehaeuse, Gasket-Mount und Gateron-Low-Profile-3.0-Switches. 726 Gramm, 13,2 Millimeter flach, 4.000-mAh-Akku und Verbindung ueber USB-C, 2,4 GHz oder Bluetooth. Umschalter fuer Mac und Windows auf der Rueckseite.
Affiliate-Link. Ich verdiene an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., kann sich geändert haben.

111 bis 175 Euro: der Preis ist eine Frage des Timings

Der Listenpreis ist bei diesem Board nur die halbe Wahrheit. Im Handel liegt sie je nach Tag zwischen 165 und 175 Euro, bei den Layout-Händlern zwischen 139 und 149 Euro. Im NuPhy-Sale im Juni waren es 111,37 Euro, der Tiefstand davor lag bei rund 148 Euro.

Über 60 Euro Unterschied für dasselbe Gerät. Bei 175 Euro würde ich warten, NuPhy rabattiert zuverlässig mehrmals im Jahr. Die Sale-Preise muss man seit Juli 2026 allerdings anders lesen: Sie gelten im NuPhy-Shop, und was dort günstig aussieht, holt sich der Zoll anteilig zurück. Der Vergleich lautet deshalb nicht mehr 111 gegen 149 Euro, sondern 111 Euro plus Abgaben gegen 149 Euro fertig geliefert. Dazu der übliche Vorbehalt: Was im Sale steht, ist nicht automatisch die Layout-Variante, die du brauchst.

Was im Karton liegt

Der Lieferumfang ist vollständiger, als man es bei dem Preis erwartet. NuPhy listet ihn auf der Produktseite selbst auf, und eine Zeile darin ist typisch für alles, was ich in diesem Test über deutsche Layouts geschrieben habe.

Lieferumfang der NuPhy Air75 V3 mit Kabel, zwei Knopf-Modulen, Dongle, Schraubendreher und Puller
Der Lieferumfang laut Hersteller. Unten rechts steht die Zeile, um die es hier geht: ISO-DE bekommt sieben Extra-Keycaps, ISO-UK vierzehn. Quelle: NuPhy
  1. Air75 V3 und USB-C-Kabel
    Kabel ist USB-C auf USB-C. Wer noch einen älteren Rechner hat, braucht einen eigenen Adapter.
  2. 2,4-GHz-Dongle
    Steckt im Karton, nicht im Board. Suchen, bevor man ihn wegwirft.
  3. Zwei Drehknopf-Module
    Einmal hoch, einmal flach, beide in kräftigem Orange. Auf dem weißen Board ist das der einzige Farbtupfer.
  4. Schraubendreher und Keycap-Switch-Puller
    Beides liegt bei. Man muss also nicht basteln, aber man kann sofort loslegen, wenn man will.
  5. Sieben Extra-Keycaps für ISO-DE
    Für ISO-UK sind es 14. Das deutsche Layout bekommt auch hier die kleinere Portion.

Ein Detail zum Schmunzeln: Der flache Drehknopf sitzt in einem Ring, der das Licht durchlässt. Er ist damit das einzige Teil an diesem Board, durch das die Beleuchtung wirklich hindurchscheint, denn die Keycaps sind es nicht.

Technische Daten der NuPhy Air75 V3

Layout75 Prozent, 84 Tasten, ISO-DE, ANSI oder JIS
GehäuseCNC-Aluminium, Polycarbonat-Plate, Silikon-Dämpfung, Gasket-Mount
Gewicht726 Gramm (V2: rund 600 Gramm)
Höhe13,2 Millimeter an der dünnsten Stelle
SwitchesGateron Low Profile 3.0 Nano. Red linear 45 gf, Brown taktil 50 gf, Blush silent 42 gf. Vorlauf 1,7 mm
Hub3,5 mm bei Red und Brown, 3,2 mm bei Blush
Federn16,5 mm. Einstufig bei Red und Brown, zweistufig bei Blush
KeycapsDoubleshot PBT, nSA-Profil, rund 5 mm, nicht shine-through
BeleuchtungPer-Key-RGB, north-facing, dazu seitliche Lichtleiste
Akku4.000 mAh, laut Hersteller bis 1.200 Stunden ohne Beleuchtung
VerbindungUSB-C, 2,4 GHz, Bluetooth. 1.000 Hz per Kabel und Funk
Hot-Swapnur Gateron Low Profile 3.0 und NuPhy Panda nano
ExtrasDrehknopf in zwei Höhen im Karton, Mac-Windows-Schalter
SoftwareNuPhy IO im Browser (Windows, macOS, Linux), deutsche Oberfläche. Kein QMK, kein VIA
Preis ISO-DE139 bis 175 Euro, Sale-Tief 111,37 Euro

Häufige Fragen zur NuPhy Air75 V3

Wo bekomme ich die NuPhy Air75 V3 mit deutschem ISO-DE-Layout?

Bei InputGear, dem offiziellen NuPhy-Händler für Deutschland und Österreich: 149 Euro in Weiß, 145 Euro in Schwarz, wobei Schwarz in dieser Kombination exklusiv dort liegt. Dazu kommt CandyKeys. NuPhy liefert auch direkt aus Asien, seit dem Wegfall der 150-Euro-Zollfreigrenze am 1. Juli 2026 aber mit Einfuhrumsatzsteuer, 3 Euro Pauschalzoll und der Auslagenpauschale des Zustellers. Bei meiner Bestellung im November 2025 galt das noch nicht, da kam nichts nach. Auf Amazon.de stehen fast nur US-QWERTY und FR-AZERTY.

Welche Switches passen in die NuPhy Air75 V3?

Nur Gateron Low Profile 3.0 und die NuPhy Panda nano. NuPhy begründet das mit der Pin-Struktur: Air V1 und V2 nehmen ausschließlich Low Profile 2.0, die V3 ausschließlich 3.0. MX-Switches, Kailh Choc oder Cherry LP passen nicht, die Switches deiner alten NuPhy auch nicht.

Red, Brown oder Blush Nano, welche soll ich nehmen?

Red ist linear und direkt, Brown hat einen taktilen Bump, Blush ist die gedämpfte Silent-Variante. Blush lohnt nur, wenn Ruhe wirklich Pflicht ist, denn die Dämpfung weicht auch den Anschlagpunkt auf. Weil Nachrüsten hier schwierig ist, muss die Entscheidung vor dem Kauf fallen.

Gibt es Low-Profile-Keycaps im ISO-DE-Layout?

Als fertiges Set praktisch nicht. Ab Werk liegen nSA-Kappen aus doubleshot PBT drauf, normale MX-Keycaps sind zu tief und schlagen auf der Platte auf. Bleiben: die Originalkappen behalten, ein Set nach Layout bedrucken lassen oder auf Profile wie Matt3os PFF warten.

Leuchten die Tasten der Air75 V3 durch?

Nein, jedenfalls nicht ab Werk. Das Board hat Per-Key-RGB mit north-facing LEDs, die mitgelieferten PBT-Kappen sind aber nicht shine-through. Das Licht kommt also um die Tasten herum, nicht durch die Legenden. Ein durchleuchtendes Set verkauft NuPhy separat.

Was kostet die NuPhy Air75 V3?

Im Handel 165 bis 175 Euro, bei den Layout-Händlern 139 bis 149 Euro. Im NuPhy-Sale im Juni 2026 lag sie bei 111,37 Euro. Über 170 Euro lohnt Warten, NuPhy rabattiert mehrmals im Jahr.

Was bringt eine Low-Profile-Tastatur gegenüber einer normalen mechanischen?

Flacher Aufbau, kürzerer Weg zur Taste, Handgelenke bleiben näher an der Tischplatte. Das lohnt vor allem, wenn du zwischen Notebook und Desktop wechselst, weil die Handhaltung dieselbe bleibt. Der Preis dafür ist Klang: Weniger Gehäusevolumen heißt weniger Resonanz, ein High-Profile-Board klingt voller.

Welche flachen mechanischen Tastaturen gibt es noch mit deutschem Layout?

Die Auswahl ist klein, wächst aber. Neben der Air75 V3 führen Keychron die K3 und K5 Max in ISO-DE, Lofree die Flow2 und die Flow Lite-Reihe. Deutlich günstiger und ebenfalls in QWERTZ ist die Marvo ColorReco A75, die ich selbst getestet habe. Wichtig bei allen: Layout-Filter im Shop setzen, bevor du dich in die Optik verliebst.

Die Schublade war der eigentliche Test

Zubehör der NuPhy Air75 V3 mit Keycap-Puller, ausgebautem Blush Nano Switch und dem flachen Ersatz-Drehknopf
Puller, Ersatzknopf, ein ausgebauter Blush Nano. Die Wasserwaage gehört nicht zum Lieferumfang, die lag da schon vorher.

Ein Board, das ich weggeräumt hatte, hat sich seinen Platz zurückgeholt. Gegen zwei Tastaturen, die ich objektiv lieber mag. Das ist mein Testurteil, und es sagt mehr als jede Punktzahl: Wenn die schwereren Boards danebenliegen und ich trotzdem auf der flachen tippe, hat sie etwas richtig gemacht.

Mein Ärger ist hausgemacht. Ich habe die leisen Switches genommen, obwohl ich niemanden störe, und beim Bestellen nicht kapiert, wie eng es hinter dem Wort Hot-Swap wird. Wer das vorher weiß, macht den Fehler nicht. Und bekommt dafür das unaufgeregteste flache Board, das man in Deutschland mit deutschem Layout kaufen kann.

Lohnt sich für…

  • Pendler zwischen Mac und Windows: Ein Schalter an der Rückseite, keine Shortcut-Akrobatik.
  • Leute ohne Bastel-Ambitionen: Auspacken, tippen, fertig. Kein Flashen, kein Foamen.
  • QWERTZ-Tipper: Im Low-Profile-Bereich ist ISO-DE fast ein Alleinstellungsmerkmal.
  • Kleine Schreibtische: 13,2 Millimeter flach, passt sogar über die Laptop-Tastatur.

Eher nicht für…

  • Thock-Sucher: Flach bleibt flach. Ein High-Profile-Board klingt erwachsener.
  • Switch-Sammler: Drei Varianten plus Panda. Wer gern durchprobiert, langweilt sich.
  • Open-Source-Puristen: Kein QMK, kein VIA. Wer seine Belegung in offenen Werkzeugen halten will, ist bei der V2 besser aufgehoben.
  • Vielreisende mit dem hohen Knopf: Den nimmt man für den Rucksack besser ab.

Sobald die Grey Heron drin sind, aktualisiere ich den Abschnitt zum Tippgefühl. Ich vermute, aus „ganz ordentlich“ wird dann „richtig gut“. Das ist der Vorteil an Hardware, die man selbst bezahlt hat: Man darf in aller Ruhe zugeben, dass man beim Bestellen falsch abgebogen ist.

NuPhy Air75 V3 Test
8.1
Verarbeitung 9
Alltagstauglichkeit 10
Layout und ISO-DE 10
Software (NuPhy IO) 9
Preis-Leistung 8
Tippgefühl (Blush Nano) 6
Anpassbarkeit der Hardware 5
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Gründer und Autor
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Ich bin Gary und schreibe hier über Technik, die ich auch wirklich selbst nutze. Seit vielen Jahren wühle ich mich tief in PC-Hardware, Smart-Home-Lösungen und komplexe VPN-Setups ein – komplett ohne Buzzwords, dafür mit ehrlichen Alltags-Tests und hands-on Anleitungen. Zur Ablenkung tippe ich über Fußball (meist ohne Magenschmerzen). Mein neuestes Technik-Projekt ist keycaps-deutsch.de, wo ich mich der Suche nach der perfekten mechanischen Tastatur verschrieben habe.

Kurz & direkt: Ich teste PC-Hardware, probiere Smart-Home-Gadgets und erkläre VPN/Streaming. Keine Buzzwords, nur Technik, die wirklich nützt.

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