Samsung nutzt die CES 2026, um den Nachfolger seines Lifestyle-Beamers vorzustellen. Der „Freestyle+“ behält die Kaffeebecher-Form bei, aber Samsung hat an den zwei Punkten geschraubt, die beim Vorgänger am meisten genervt haben: Helligkeit und Einrichtung.
Hier sind die Fakten ohne Marketing-Füllwörter.
Endlich mehr Licht: 430 ISO-Lumen

Das wichtigste Hardware-Upgrade betrifft die Helligkeit. Der Freestyle+ liefert 430 ISO-Lumen. Das macht ihn immer noch nicht zum Tageslicht-Monster, ist aber eine deutliche Steigerung gegenüber der ersten Generation. Das Bild dürfte damit satter und kontrastreicher wirken, solange du den Raum etwas abdunkelst.
AI OptiScreen: Projektion auf alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist
Samsung setzt voll auf KI-Funktionen, um die Einrichtung zu automatisieren. Das Feature-Set nennt sich „AI OptiScreen“ und löst ein paar echte Probleme im mobilen Einsatz:
- 3D Auto Keystone: Das ist das spannendste Feature. Die Software kann Verzerrungen jetzt auch auf unebenen Flächen ausgleichen. Laut Samsung kannst du sogar in Raumecken, auf Vorhänge oder schräge Wände projizieren, und das Bild wird trotzdem geradegezogen.
- Wall Calibration: Wenn keine weiße Leinwand da ist, analysiert der Beamer die Farbe der Wand (oder Decke) und passt die Farbausgabe so an, dass das Bild natürlich aussieht.
- Real-time Focus: Wenn du den Beamer bewegst, zieht der Fokus sofort nach.
Gaming und Sound

Wie bei den Samsung-TVs ist der Gaming Hub integriert. Du kannst also Cloud-Gaming-Dienste direkt auf dem Beamer nutzen – Controller koppeln reicht.
Beim Sound gibt es ein nettes Upgrade für Samsung-Nutzer: Q-Symphony. Der Beamer kann seinen internen 360-Grad-Lautsprecher mit einer kompatiblen Soundbar synchronisieren. Statt „entweder/oder“ spielen dann beide Geräte zusammen, was den Klang deutlich voluminöser machen dürfte.
Verfügbarkeit
Samsung zeigt das Gerät erstmals auf der CES 2026. In den Handel kommen soll der Freestyle+ in der ersten Jahreshälfte 2026. Preise wurden noch nicht genannt.
Einschätzung: Die höhere Helligkeit war Pflicht, die neuen Kalibrierungs-Funktionen sind die Kür. Wenn „3D Auto Keystone“ in der Praxis so gut funktioniert wie versprochen, wird der Freestyle+ deutlich flexibler, weil man nicht mehr zwangsläufig eine perfekt glatte, weiße Wand suchen muss.