Die eufyCam E ist eine drahtlose Sicherheitskamera mit 365 Tage Akku und ein Ableger der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagne im Smart Home-Bereich.

Die eufy Security eufyCam E ist eine Sicherheitskamera mit 1 Jahr Akkulaufzeit, 1080p Auflösung und doppelseitiger Kommunikation via eufy Security App. Damit positioniert sie sich in direkter Konkurrenz zu etablierten Produkten von Netgear & Co.

Infos & Einrichtung

Uns wurde ein Testmuster zur Verfügung gestellt, sodass wir vorab erste Eindrücke sammeln können: ein Set, bestehend aus einer Homebase namens Eufy Home sowie zwei EufyCam E-Kameras.

Seit Montag, dem 25. März 2019 ist die eufyCam E in Deutschland offiziell erhältlich und kann bei Amazon bestellt werden. Der Preis für das Set mit zwei Kameras beträgt 399 EUR. Ein im März durchgeführtes großes Update brachte auch eine komplette Lokalisierung mit sich. Die Apps für iOS sowie Android sind nun lokalisiert worden.

Software-Stand

  • HomeBase v1.0.8.7
  • Kamera v1.8.6
  • iOS App v1.2.7
  • Android App v1.2.0

Das System ist mit Amazon Alexa sowie Google Assistant kompatibel.
Es handelt sich um eine gegenüber der Kickstarter-Kampagne veränderte Variante. So zumindest die offizielle Aussage beim Support. Auffälligste Änderung ist das Design, das nun im Stil der Netgear Arlo-Kameras gehalten ist.

Die Grundfunktionen arbeiten absolut zuverlässig, das System ist alltagstauglich. Die Einrichtung geht nach Installation der App eufySecurity leicht von der Hand. Es gibt zudem einen englischsprachigen Assistenten, der euch bei der Installation zur Seite steht und durch die wichtigsten Schritte führt.

Die Homebase schließt ihr per LAN-Kabel an euren Router an. Am besten ihr vergebt danach eine feste IP. Das ist dann sinnvoll, falls ihr Zuhause eine Synology habt, die ihr als Surveillance Station verwenden wollt.

Das ist aber eine Zusatzfunktion, die ihr nicht unbedingt benötigt. Serienmäßig ist eine 16 GB-Speicherkarte dabei. Bis ihr diese voll habt, vergehen mindestens ein paar Monate. Ihr könnt sie dann immer noch recht günstig durch eine Karte mit größerer Kapazität ersetzen.

Bedienung und Funktionen

Bedient wird das System ausschließlich per App, ihr könnt nicht per Webbrowser oder Desktop-App darauf zugreifen. Zumindest eine Möglichkeit, direkt vom Rechner darauf zuzugreifen, hätte ich mir gewünscht. Da mag ich ein wenig old-school und eigen sein. Wer damit kein Problem hat, legt diese Kritik einfach als unnötigen Hinweis ad acta.

Nachdem ihr die Homebase eingerichtet habt, fügt nacheinander die Kameras hinzu. Ihr könnt später noch weitere Kameras hinzufügen, diese sind separat erhältlich.

Eingerichtet, tauchen die beiden Systeme auf dem Startbildschirm auf und zeigen euch ein Vorschaubild der letzten Aufnahme. Klickt ihr darauf, öffnet sich innerhalb kurzer Zeit ein Live-Video und ihr könnt sehen, was etwa bei euch im Wohnzimmer gerade passiert. Im heimischen Netz sind die Videos um ca. 3 Sekunden verzögert.

Push-Benachrichtigen für zuhause wenig sinnvoll?

Falls sich im Hause etwas tut, bekommt ihr etwa 10 Sekunden später eine Push-Benachrichtung auf eurer Smartphone und ihr könnt selbst nachsehen, ihr nicht die Bewegungserkennung etwas weniger sensibel einstellen solltet oder für Zuhause-Modus nicht ganz abstellt. Die ständigen Meldungen sind nämlich mitunter sehr nervig, anderen mögen sie jedoch ein Gefühl der Sicherheit geben.

Übersichtliche Darstellung von Ereignissen

Rechts neben der Kamera-Bezeichnung gelangt ihr auf alle Ereignisse, die von der jeweiligen Kamera aufgezeichnet wurden. Die Aufnahmen sind dann nach Tagen sortiert und ihr könnt problemlos auch nach Ereignissen Ausschau halten, die Wochen oder Monate zurückliegen.

Ihr könnt für jede Kamera passende Einstellungen definieren. Zum Beispiel könntet ihr bei der einen Kameras die Bewegungs- oder Diebstahlerkennung einschalten, bei der anderen das Mikrofon ausschalten oder den Betriebsmodus von „Optimale Akkulebensdauer“ auf „Optimale Überwachung“ ändern.

Unten auf dem Bildschirm gibt es insgesamt drei Reiter: Geräte, Ereignisse und Sicherheit. Unter Sicherheit ändert ihr den Modus: Zuhause, Abwesend und Zeitplan stehen zur Auswahl.

Die verschiedenen Betriebsmodi

Standardmäßig arbeitet die eufyCam E im Modus Zuhause. Die Kamera erkennt die standardmäßig Bewegungen, zeichnet Videos auf und sendet besagte Push-Benachrichtigungen.

Interessanter ist das schon der Modus „Abwesend“ : in diesem legt ihr fest, was passieren soll, wenn eine Bewegung erkannt wird. Ihr könnt auswählen, ob:

  • ein Video aufgezeichnet
  • eine Push-Benachrichtung versendet
  • ein Kamera-Alarm ausgelöst oder
  • ein Homebase-Alarm ausgelöst wird

Mach’ Mal Alarm…

Die Kombination aus allen vier Auswahlmöglichkeiten sorgt für herrlich viel Chaos, wenn Kamera und Homebase Alarm ausschlagen. Habt ihr Familienmitglieder, Nachbarn oder Postboten die sich leicht erschrecken, regelt ihr die Lautstärke bitte entsprechend runter.

eufyCam E – die wichtigsten Fakten im Überblick

eufyCam E
  • 365 Tage Akkulaufzeit: Die IP65 wetterfeste Überwachungskamera dient 365 Tage lang und im Standby-Modus sogar 3 Jahre lang!
  • Full-HD Qualität: 1080p Auflösung in Kombination mit  Nachtsichttechnologie stellt sicher, dass jede Aufnahme kristallklar aufgezeichnet wird.
  • Mehr ist mehr: Das 140° Weitwinkelobjektiv garantiert eine glasklare Panoramaansicht – von der Garage bis zur Haustüre ist alles mit dabei.
  • Keine Gebühren: eufyCam E wird mit einer 16 GB microSD-Speicherkarte geliefert und benötigt keine zusätzlichen Gebühren. Eine Cloud-Speicherung ist auch optional.
  • Absolut Kabellos: eufyCam E funktioniert mühelos draußen sowie in Innenbereichen und benötigt nicht einmal ein Ladekabel.
  • Kinderleichte Installation: Einfach auf einer glatten Oberfläche anbringen und Ihre Überwachungskamera ist einsatzbereit.

Die EufyCam E ist am 25. März 2019 hier bei uns in Deutschland offiziell gestartet.

Fazit zur eufyCam E

Die Kamera liefert Aufnahmen in 1080p mit viel Weitwinkel und so vielen Details, dass im Fall der Fälle brauchbare Informationen daraus gewonnen werden können.

Die Einrichtung und Bedienung gehen leicht von der Hand, die Bedienung per App (meist) intuitiv und nachvollziehbar.

Die Verarbeitung und Wertigkeit der eufyCam E haben mich erstaunt, hatte ich doch mit weniger Qualität im Vergleich etwa zu den Netgear Arlos gerechnet. Da habe ich mich zum Glück ziemlich getäuscht.

Der Vorteil zum Netgear-System liegt für mich auf der Hand. Eure Aufnahmen bleiben bei euch und landen auf der Speicherkarte anstatt auf irgend einer Cloud irgendwo auf der Welt.

Andererseits muss sich das eufyCam-System erst einmal über längere Zeit bewähren. Der Hersteller muss zeigen, dass er es ernst meint und die Kunden nicht im Regen stehen lässt. In den Monaten, seit ich die eufyCam bekommen habe, wurden aber bereits einige Updates ausgerollt.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob und welches System er einsetzen möchte. Knapp 400 sind kein Pappenstiel, sollte das ein oder andere zusätzliche Zimmer überwacht werden wollen, kommen dann noch einmal jeweils 150 Euro hinzu. Ihr bekommt aber ein zuverlässiges und einfach zu bedienendes Überwachungssystem geliefert.

eufyCam E
eufyCam E Test – System und Akkulaufzeit überzeugen
Einfache Einrichtung und Bedienung per App machen die eufyCam E auch für technisch nicht sonderlich versierte Käufer interessant. Die Möglichkeit all seine Daten lokal zu speichern anstatt in einer Cloud ergibt Sinn und überzeugt.
Design & Verarbeitung
9.5
Ausstattung & Technik
8.5
Einrichtung & Bedienung
8
Smart Home-Kompatibilität
7.5
Qualität der Aufnahmen
7.5
Akku
10
Preis & Leistung
7
8.3
Kaufoptionen
eufyCam E Test – System und Akkulaufzeit überzeugen

Die eufyCam E ist eine drahtlose Sicherheitskamera mit 365 Tage Akku und ein Ableger der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagne im Smart Home-Bereich. Die eu

Bewertung des Redakteurs:
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Design & Verarbeitung
Ausstattung & Technik
Einrichtung & Bedienung
Smart Home-Kompatibilität
Qualität der Aufnahmen
Akku
Preis & Leistung
Finale Bewertung

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