DREO auf der CES 2026: Nebel-Ventilatoren für das Wohnzimmer (ohne Pfützen)

Gary Madeo
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DREO CES 2026

DREO ist auf der CES 2026 vor allem mit einem Ziel angetreten: Ventilatoren mit Wassernebel wohnzimmertauglich zu machen. Bisher kannte man diese „Misting Fans“ eher von Restaurant-Terrassen, wo sie alles in einem Radius von zwei Metern klamm machen. DREO behauptet, dieses Problem gelöst zu haben.

Hier ist der technische Überblick.

TurboCool: Nebel, der nicht nass macht?

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DREO auf der CES 2026: Nebel-Ventilatoren für das Wohnzimmer (ohne Pfützen)

Das Kernstück der Präsentation ist die TurboCool-Technologie. DREO verbaut hier ein Ultraschall-Vernebelungssystem direkt im Ventilator. Der Clou liegt in der Partikelgröße: Die Wassertröpfchen sind laut Hersteller nur bis zu 17 Mikrometer klein.

Das physikalische Prinzip dahinter: Je kleiner der Tropfen, desto schneller verdunstet er. DREO verspricht, dass die Tröpfchen komplett verdunstet sind, bevor sie auf Oberflächen (oder dein Gesicht) treffen. Das Ergebnis soll ein spürbarer Kühleffekt durch Verdunstungskälte sein, ohne dass sich Feuchtigkeit auf Möbeln oder dem Boden ablagert.

Das Line-up: Die Technik steckt in einer neuen Serie, die im April 2026 starten soll:

  • TurboCool Misting Fan 765S: Das Flaggschiff, ein 3-in-1-System (Ventilator, Befeuchter, Kühler).
  • TurboCool Misting Fan 516S: Die kompaktere Version für kleinere Räume.
  • TurboCool Outdoor Misting Fan 711AS: Ein Modell speziell für den Außeneinsatz.

Motion Sync: Zielen statt Drücken

Neben dem Nebel gibt es ein neues Steuerungs-Gimmick namens Motion Sync. Das Prinzip ist simpel, aber clever: Du richtest die Fernbedienung einfach in die Richtung, in die der Wind wehen soll, und der Ventilator folgt der Bewegung in Echtzeit. Das erspart das nervige Durchschalten von Oszillations-Winkeln, bis man endlich getroffen wird. Eingeführt wird das Feature im TurboPoly Fan 765S.

Zusätzlich verbaut DREO jetzt Neon RGBIC-Anzeigen. Statt kryptischer LED-Codes gibt es visuelle Indikatoren, die Luftqualität, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit farblich darstellen – unter anderem im Smart Air Purifier 530S.

Küche: Mehr KI, besserer Milchschaum

Auch in der Küche wird nachgelegt. Das „Smart Kitchen“-Portfolio wächst um:

  • Barista Maker Milk Frother Nano: Ein neuer Milchaufschäumer.
  • Wasserfilter: Zwei neue Tischsysteme (Modell 112 mit 3 Litern und Modell 115 mit 5 Litern).
  • ChefMaker 2 Combi Fryer: Der Nachfolger der Heißluftfritteuse, der jetzt noch mehr KI-gestützte Kochfunktionen bieten soll.

Einschätzung: Die Idee von „trockenem Nebel“ für Innenräume ist technisch interessant. Wenn DREO die Tröpfchengröße von 17 µm im Dauerbetrieb wirklich konstant halten kann, wäre das eine effiziente Art der Kühlung ohne Kompressor. Wenn nicht, hast du eine Schimmelzucht im Wohnzimmer. Wir warten auf die Testgeräte im April.

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Ich bin Gary und schreibe hier über Technik, die ich selbst nutze. Von PC-Hardware über Smart-Home-Spielereien bis zu VPN-Tricks – keine Buzzwords, nur ehrliche Tests und Anleitungen. Zur Ablenkung tippe ich über Fußball (meist ohne Magenschmerzen). Mein neuestes Projekt ist keycaps-deutsch.de, wo ich mich der Suche nach der perfekten mechanischen Tastatur verschrieben habe.