Den Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 verfolge ich seit dem Saisonstart im Februar. Damals war das Modell binnen Wochen ausverkauft, im April liegt es bei den meisten Gartenfachhändlern wieder im Regal. Spannend ist deswegen weniger das Gerät selbst als das, was Mammotion vor wenigen Tagen drumherum geändert hat: Folgekosten für Satellitenortung und 4G fallen ab sofort dauerhaft weg.
Wie diese Übersicht entstanden ist: Den LUBA mini 2 AWD 1000 habe ich nicht selbst getestet. Was hier steht, kommt aus den Mammotion-Produktseiten, den Listings autorisierter Fachhändler wie Hornbach und deinmäher.de und aus neutralen Preisvergleichen. Wo ich Marktbeobachtungen einbringe, kennzeichne ich das im Text. Ein eigener Praxistest folgt, sobald ein Mäher hier im Garten steht.
Was der LUBA mini 2 AWD 1000 ist und für wen er gebaut wurde
Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 ist ein Allrad-Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten bis 1.000 m². Er navigiert über NetRTK und Tri-Kamera-Vision, schafft Steigungen bis 80 Prozent und schließt im Mammotion-Sortiment die Lücke zwischen den größeren LUBA-3-AWD-Modellen und der Nicht-Allrad-Schwester YUKA mini 2.
Bis Anfang 2026 galt bei Mährobotern ohne Begrenzungsdraht eine einfache Regel: Wer Allrad und moderne Navigation wollte, musste ein Gerät für mittlere bis große Gärten kaufen. Die LUBA-2-AWD-Generation war ab 5.000 m² ausgelegt, also völlig überdimensioniert für den klassischen Reihenhausgarten mit Hanglage und verwinkelten Beeten.

Der LUBA mini 2 AWD 1000 schließt genau diese Lücke. Allradantrieb mit NetRTK und Tri-Kamera-Vision, dazu Steigungen bis 80 Prozent. Das Gerät passt durch Durchgänge, an denen die großen LUBA-3-AWD-Modelle aufgeben.
NetRTK = cloud-basierte Satellitenortung mit Korrektursignal, ohne dass eine eigene Basisstation im Garten stehen muss.
Tri-Kamera-Vision = drei Kameras erkennen Hindernisse und ergänzen die Ortung an Stellen, an denen der Satellitenempfang schwächelt.
Die Zielgruppe ist klar: kleine Gärten unter 1.000 m², die aber mehr fordern als einen flachen Rechteck-Rasen. Hanglage hinter der Terrasse, Wurzeln im Weg, schmale Passage zum hinteren Beet. Wer das hat, findet bei Mammotion aktuell kein vergleichbar konzipiertes Modell darunter. Den ganzen AWD-Mähroboter-Vergleich 2026 mit den drei Klassen gibt es separat.
Specs auf einen Blick
Die wichtigsten technischen Daten zum Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 nach Hersteller- und Fachhandelsangaben (Stand April 2026).
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Maximale Fläche | 1.000 m² |
| Navigation | NetRTK + Tri-Kamera-Vision |
| Antrieb | Allrad (AWD) |
| Steigung | bis 80 % |
| Schnittbreite | 20 cm, Doppelmesser-Disk |
| Mähleistung | 140 m²/h |
| Mähzonen | 10, per App verwaltet |
| Akku | 6,1 Ah |
| Konnektivität | 4G, WLAN, Bluetooth |
| Garantie | 3 Jahre Hersteller |
Auffällig ist die Kombination aus kompakter Bauform und einer Mähleistung, die bei kleineren Mährobotern eher selten ist. 140 m² pro Stunde bedeutet, dass ein gut sortierter 800-m²-Garten in einer Sitzung durchgemäht ist. Die zehn Mähzonen sind großzügig bemessen für Grundstücke dieser Größe und reichen üblicherweise aus, um Vorgarten, Rasen und Beete sauber voneinander zu trennen.
Verfügbarkeit und Preise im April 2026
Die UVP des Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 liegt bei 1.499 €. Mammotion und Amazon rufen diesen Preis auf. Hornbach und deinmäher.de listen den Mäher für 1.299 €, sind aber beide aktuell nicht sofort lieferbar. Hornbach hat ihn derzeit nicht im Lager, deinmäher.de gibt Mitte Mai als Liefertermin an. Wer sofort einen Mäher braucht, hat bei diesem Modell schlechte Karten.
Allrad-Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten bis 1.000 m². Navigation über NetRTK plus Tri-Kamera-Vision, Steigungen bis 80 Prozent. Seit April 2026 ohne laufende Folgekosten für iNavi und 4G.
iNavi und 4G dauerhaft kostenlos: die wichtigste Änderung seit Saisonstart
Mammotion stellt den iNavi-Service samt 4G-Datenverbindung ab April 2026 für die gesamte Lebensdauer aller kompatiblen Mähroboter kostenlos. Für den LUBA mini 2 AWD 1000 entfallen damit die jährlichen Folgekosten für die Satellitennavigation komplett.
iNavi = Mammotions Cloud-Service, der dem Mäher das NetRTK-Korrektursignal über Mobilfunk liefert. Ohne diesen Dienst funktioniert die Navigation auf Zentimeter-Niveau nicht.
Für den LUBA mini 2 AWD 1000 ist diese Ankündigung kein Nebenschauplatz. Der Mäher hat keine eigene Basisstation und keine LiDAR-Sensoren. Seine gesamte Außennavigation hängt am NetRTK-Signal aus der Cloud. Ohne aktive iNavi-Verbindung bleibt von der versprochenen Zentimeter-Genauigkeit nicht viel übrig. Bisher war das ein laufender Kostenpunkt, künftig nicht mehr.
Bei einer realistischen Lebensdauer von sieben bis zehn Jahren summieren sich die wegfallenden Folgekosten je nach bisherigem Abo-Modell auf einen vierstelligen Betrag. Wie sich die Mähroboter-Folgekosten 2026 bei den Wettbewerbern stehen, ist im Folgekosten-Cluster aufgeschlüsselt. Damit verschiebt sich auch der wahrgenommene Anschaffungspreis: Ein Mäher für 1.299 € mit lifetime-freiem Service ist wirtschaftlich nicht dasselbe wie ein Mäher für 1.299 € plus jährliches Abo.
Mehr zur Mammotion-Ankündigung und was sie für die Konkurrenz bedeutet, habe ich in einem eigenen Artikel von dieser Woche aufgeschrieben. Kurzfassung: Navimow gerät unter Druck, weil dort weiterhin Datenkarten-Abos fällig werden.
Wann ein anderes Mammotion-Modell besser passt
Der LUBA mini 2 AWD 1000 ist nicht für jeden Garten die richtige Wahl. Bei flachen Grundstücken, größeren Flächen oder schwierigen Sichtverhältnissen hat Mammotion bessere Optionen im Sortiment.
YUKA mini 2: wenn der Garten flach ist

Die YUKA mini 2 ist das Schwestermodell ohne Allrad. Sie nutzt dieselbe NetRTK-Navigation und bietet bis zu 1.000 m² Mähfläche, lässt aber den AWD-Antrieb weg. Für Gärten ohne nennenswerte Steigungen reicht das vollkommen aus. Die YUKA mini 2 ist dabei spürbar günstiger und in der Regel sofort lieferbar. Wer nur einen flachen Rasen mäht, zahlt beim LUBA mini 2 AWD 1000 für eine Funktion, die er nie braucht.
LUBA mini AWD LiDAR: für 1.500 m² und schwierigen Empfang
Wer mehr als 1.000 m² zu mähen hat oder einen Garten mit dichten Baumkronen und hohen Mauern besitzt, die den Satellitenempfang stören, sollte zur LUBA mini AWD LiDAR greifen. Das Modell ergänzt NetRTK um echte LiDAR-Sensoren und bleibt damit auch unter Bedingungen präzise, an denen reine Vision-Systeme straucheln. Preislich liegt sie deutlich über dem LUBA mini 2 AWD 1000.
LUBA 3 AWD: für richtig große Grundstücke
Ab 1.500 m² aufwärts beginnt der Bereich der LUBA-3-AWD-Serie, die in Varianten für 1.500, 3.000 und 5.000 m² verfügbar ist. Hier kommt Mammotions Tri-Fusion-Navigation zum Einsatz, die Vision, NetRTK und LiDAR kombiniert. Für den klassischen Reihenhausgarten ist das überdimensioniert. Ab Doppelhaus-Grundstück mit großem Hinterhof aufwärts kann es sich rechnen.
Häufige Fragen zum Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000
Was kostet der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 im April 2026?
Die UVP liegt bei 1.499 Euro. Im autorisierten Fachhandel ist der Mäher Ende April 2026 für 1.299 Euro erhältlich, etwa bei Hornbach und deinmäher.de. Der Amazon-Preis schwankt täglich zwischen UVP und Fachhandelspreis.
Für welche Gartengröße eignet sich der LUBA mini 2 AWD 1000?
Bis 1.000 Quadratmeter. Der Mäher ist speziell für kleine bis mittelgroße Gärten mit Hanglage und verwinkelten Beeten konzipiert. Bei flachen Grundstücken reicht die günstigere YUKA mini 2 ohne Allrad, ab 1.500 Quadratmetern lohnt der Wechsel zur LUBA mini AWD LiDAR.
Brauche ich ein Abo für Satellitenortung oder die 4G-Verbindung?
Nein. Mammotion stellt seinen iNavi-Dienst inklusive der dafür nötigen 4G-Datenverbindung seit April 2026 für die gesamte Lebensdauer aller kompatiblen Mäher kostenlos zur Verfügung. Folgekosten entfallen damit komplett.
Was unterscheidet den LUBA mini 2 AWD 1000 vom LUBA mini AWD LiDAR?
Die Navigation und die maximale Mähfläche. Der LUBA mini 2 AWD 1000 navigiert mit NetRTK plus Tri-Kamera-Vision und ist für bis zu 1.000 Quadratmeter ausgelegt. Die LUBA mini AWD LiDAR ergänzt zusätzliche LiDAR-Sensoren und schafft 1.500 Quadratmeter, ist dafür aber spürbar teurer.
Einordnung
Der LUBA mini 2 AWD 1000 ist Mammotions Antwort auf eine Marktlücke, die seit Jahren offen war: ein vollwertig ausgestatteter Allrad-Mäher für kleine Gärten, ohne dass man ein riesiges Profi-Modell mitbestellen muss. Mit den jetzt entfallenden Folgekosten für iNavi und 4G ist die Anschaffung wirtschaftlich attraktiver geworden als noch im Februar.
Wer parallel andere Hersteller sondiert oder einen Überblick über den Saisonstand 2026 sucht, findet alle bisher betrachteten Modelle in meiner laufenden Mähroboter-Übersicht.





