Wenn ich mein Netzwerk von Werbung und Trackern befreien will, setze ich gerne auf DNS-Filterung. Der große Nachteil bei Cloud-Lösungen wie AdGuard DNS war bisher oft die fehlende Flexibilität: Man war komplett auf die vorgegebenen Filter des Anbieters oder mühsame, manuell erstellte Einzelregeln angewiesen.
Mit dem Update auf die Version 2.20 (veröffentlicht am 19. Februar 2026) ändert sich das grundlegend.
Das Highlight: Eigene Blocklisten per URL in AdGuard DNS einbinden
AdGuard DNS liefert hier das Feature, das von der Community bisher am meisten gefordert wurde. Du kannst ab sofort beliebige Blocklisten von Drittanbietern direkt in dein Dashboard laden.
- So funktioniert es: Du fügst einfach die URL der gewünschten Liste (wie man sie etwa zuhauf auf GitHub findet) in den Einstellungen deines Servers unter dem Punkt „Blocklists“ ein.
- Die Limits: Damit die Server bei riesigen Custom-Listen nicht kapitulieren, gibt es feste Begrenzungen für die Anzahl der Regeln. Im Personal-Tarif sind bis zu 1.000 Regeln erlaubt, im Team-Tarif bis zu 5.000 und im Enterprise-Tarif bis zu 100.000 Regeln.
- Wichtig: Wenn eine deiner eingebundenen Listen das Limit deines Tarifs sprengt, wird sie vom System automatisch deaktiviert und du erhältst eine kurze Benachrichtigung.
Mehr Barrierefreiheit im Dashboard
Neben den Blocklisten hat AdGuard auch an der Benutzeroberfläche gearbeitet. Das komplette Dashboard und sämtliche Einstellungsseiten wurden für die Nutzung mit Screenreadern optimiert. Wer also auf Vorlesefunktionen oder Sehhilfen angewiesen ist, kann die Navigation und die Verwaltung des DNS-Servers jetzt deutlich reibungsloser bedienen.
Mit einer CADR von 212 m³/h reinigt der Luftreiniger in 30 Minuten bis zu 43 m² Raumfläche. oder in etwa In 12,5 Minuten schafft er bei höchster Stufe etwa 18 m².
Einschätzung
Das AdGuard DNS Update auf v2.20 löst einen meiner größten Kritikpunkte an der Plattform. Die vorgefertigten Filter sind zwar solide, aber als Nerd will man eben doch manchmal genau die eine spezifische Liste einbinden, die exakt das eigene Problem löst. Das Limit von 1.000 Regeln im Personal-Tarif ist für extrem umfangreiche Standardlisten natürlich etwas knapp bemessen, reicht für gezielte, kleine Ergänzungen aber völlig aus. Sehr sympathisch finde ich, dass das Team gleichzeitig die Zugänglichkeit der Oberfläche spürbar verbessert hat.





